KI-Beratung kostet in Österreich bei selbstständigen Beraterinnen und Beratern rund 120 € pro Stunde, also etwa 1.000 € pro Beratungstag; Agenturen liegen darüber. Ein sinnvoller Einstieg aus Statusanalyse und Fahrplan kostet damit etwa 2.000 bis 5.500 €. Die Beratung ist selten das Problem. Der Schritt danach ist es: Österreichische Betriebe haben geförderte Beratung in großer Zahl gekauft, und nur ein Bruchteil davon wurde zu einem laufenden System.

Dieser Leitfaden ist für Betriebe mit 5 bis 200 Mitarbeitern, die gerade KI-Beratung einkaufen wollen oder schon einen Beratungsbericht in der Schublade haben. Er zeigt, was Beratung kostet, welche Förderung 2026 noch offen ist, was eine Beratung liefern muss und warum die Umsetzung der Punkt ist, an dem die meisten Projekte stehen bleiben. Den breiten Überblick über KI-Förderungen in Österreich findest du im Leitfaden KI im KMU in Österreich; hier geht es um die Lücke zwischen Berater und laufendem System.

16 400bewilligte KMU.DIGITAL-Beratungsförderungen seit Mai 2024
1 800geförderte Umsetzungsprojekte im selben Programm, etwa eines pro neun Beratungen
120 €mittlerer Stundensatz selbstständiger Beraterinnen und Berater im DACH-Raum, die Hälfte zwischen 100 und 135 €
26%der österreichischen Unternehmen haben den ROI ihrer KI-Anwendungen klar definiert

Was kostet KI-Beratung in Österreich?

Kurz gesagt: Plane mit 100 bis 135 € pro Stunde. In dieser Spanne liegt laut Freelancer-Kompass 2026 die Hälfte aller selbstständigen Beraterinnen und Berater im DACH-Raum; der Median liegt bei 120 €, und wer selbst KI-Werkzeuge nutzt, verlangt nicht mehr als die anderen. Agenturen und größere Häuser liegen darüber. Die Tabelle rechnet die Spanne in die Formate um, die dir tatsächlich angeboten werden. Die Tage pro Format sind übliche Umfänge, keine Angebote, also frag jeden Anbieter nach einem Fixpreis pro Format.

FormatÜblicher UmfangBei 100 bis 135 € pro StundeWas du danach in der Hand haben solltest
Workshopein halber Tag400 bis 540 €Eine gereihte Liste von Anwendungsfällen mit je einer verantwortlichen Person
Statusanalyse2 Tage1.600 bis 2.160 €Eine Landkarte von Daten, Werkzeugen und Zugriffsrechten
Strategie und Fahrplan5 Tage4.000 bis 5.400 €Drei erste Anwendungsfälle mit Kennzahl und Datum
Individuelles Umsetzungsprojekt15 bis 40 Tage12.000 bis 43.200 €Ein laufendes System, plus jemand, der es betreibt

Mach die Statusanalyse, bevor du sie bezahlst

Das kostenlose KI-Readiness-Assessment bewertet Daten, Werkzeuge, Kompetenzen und Steuerung in etwa 12 Minuten. Nimm das Ergebnis ins erste Beratungsgespräch mit, dann sparst du den Teil der Beratung, der abfragt, was du ohnehin weißt. Anonym, in der EU gehostet.

Kostenlosen Readiness-Check starten

Wird KI-Beratung in Österreich 2026 noch gefördert?

Nicht mehr über KMU.DIGITAL, das Programm, über das die meisten Betriebe es gemacht haben. Mit Stand 23. September 2026 steht auf kmudigital.at, dass das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 vollständig ausgeschöpft ist, dass Anträge für Beratungs- und Umsetzungsförderung nicht mehr möglich sind und dass das Programm wegen der Konsolidierung im Bundeshaushalt ab 2027 nicht fortgeführt wird. Die letzte Einreichphase für die Umsetzung hatte laut Pressemitteilung der aws erst am 7. Mai 2026 begonnen.

Andere Wege bleiben: Bundesprogramme über aws und FFG, die Beratungsförderungen der Landeskammern und die Digitalisierungsprogramme der Bundesländer. Welcher passt, hängt von deinem Bundesland und deinem Vorhaben ab, und die Bedingungen ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden. Der Überblick über KI-Förderungen in Österreich nennt die Anlaufstellen; prüf die aktuellen Bedingungen direkt bei der Förderstelle, bevor du einen Beratungsvertrag unterschreibst, denn fast jedes Programm deckt nur Arbeit, die nach dem Antrag beginnt.

Erst beantragen, dann unterschreiben, dann starten. Ein Beratungstag, der vor dem Förderantrag gebucht wurde, ist meist nicht förderfähig. Und lass dir die Beratung nicht von der Förderung aussuchen: Ein geförderter Bericht, den niemand umsetzt, ist die teuerste Beratung überhaupt, weil sie auch die Monate kostet, die du auf sie gewartet hast.

Die eigentliche Lücke: neun Beratungen, eine Umsetzung

Die Zahlen des größten österreichischen Digitalisierungsprogramms zeigen, wo das Geld aufhört zu wirken. Seit Mai 2024 hat KMU.DIGITAL rund 16.400 Beratungsförderungen mit etwa 10,5 Mio. € bewilligt, aber nur rund 1.800 Umsetzungsprojekte mit etwa 7,6 Mio. € (aws). Das ist ungefähr eine Umsetzung auf neun Beratungen. Im Schnitt war eine Beratungsförderung rund 640 € wert und eine Umsetzungsförderung rund 4.200 €; das ist unsere eigene Division der veröffentlichten Summen.

Die Kostenstruktur erklärt, warum. In der Bitkom-Umfrage vom September 2026 nennen Unternehmen, die KI nutzen, die Aufbereitung von Daten (50 %) und die Systemintegration (41 %) als größte Kostenblöcke, vor Softwarelizenzen (21 %). Der Beratungsbericht ist der günstige Teil; Werkzeuge verbinden, Daten aufbereiten und das System am Laufen halten ist der teure Teil, und genau vor diesem Teil endet eine Beratung meistens. In Österreich hat EY erhoben, dass nur 26 % der Unternehmen den ROI ihrer KI-Anwendungen klar definiert haben; die meisten messen also nie, ob der Schritt danach funktioniert hat.

Was eine KI-Beratung liefern muss

Eine gute Beratung endet mit etwas, das läuft, nicht mit einem Dokument. Schreib diese fünf Ergebnisse ins Angebot, bevor du unterschreibst, dann kannst du die Beratung daran messen. Die ersten drei passen auch in ein gefördertes Beratungspaket; an den letzten zwei siehst du, ob die Beratung dich über die Lücke bringt. Wie du deinen Ausgangspunkt vorher bewertest, erklärt der Leitfaden zum KI-Readiness-Assessment.

1

Drei Anwendungsfälle mit verantwortlicher Person und Kennzahl

Nicht zwanzig Ideen, drei Entscheidungen. Jede nennt die verantwortliche Person, die Zahl, die sich bewegen soll, und das Datum, an dem du prüfst.

2

Eine Landkarte von Daten und Zugriffsrechten

Welche Werkzeuge die Antworten enthalten, wer was sehen darf und was nie in eine Anfrage gehört. Ohne sie beginnt jeder spätere Schritt mit einer Diskussion.

3

Eine KI-Richtlinie auf einer Seite

Regeln für Nutzung, Daten und Freigaben, dazu der Schulungsnachweis, den die KI-Verordnung verlangt. Die KI-Richtlinie als Muster ist ein Startpunkt.

4

Ein erster Anwendungsfall, der in deinen Werkzeugen läuft

Mit echten Daten innerhalb weniger Wochen live, keine Folie, die ihn beschreibt. Kann die Beratung das nicht zeigen, wird die Umsetzung ein zweites Projekt mit zweitem Budget.

5

Ein Betriebsmodell für den Tag danach

Wer den nächsten Anwendungsfall ergänzt, wer die Protokolle prüft, wer monatlich was bezahlt. Ein System ohne Verantwortliche wird innerhalb eines Jahres abgeschaltet.

Warum KI-Projekte nach der Beratung stehen bleiben

Vier Gründe tauchen immer wieder auf, und keiner davon ist die Wahl des Modells. Für jeden gibt es eine Lösung, die du vor Beginn der Beratung vereinbaren kannst.

Kläre die Regeln in der ersten Woche

Die kostenlose KI-Governance-Bewertung zeigt, wo Richtlinie, Protokolle und Verantwortlichkeiten gegenüber DSGVO und KI-Verordnung stehen, bevor dir eine Beratung das Herausfinden verrechnet.

Governance-Check starten

Nur Beratung, Individualprojekt oder Beratung plus Plattform

Nach der Beratung hast du drei Wege. Die Tabelle vergleicht sie nach dem, was für einen Betrieb mit 5 bis 200 Leuten zählt: Geld, Zeit bis zum ersten Ergebnis und wer das System danach betreibt. Die Plattformzahlen sind die Listenpreise von Teamo AI; andere Plattformen ohne Mindestabnahme verlangen etwa 20 bis 50 € pro Platz, wie der Leitfaden KI für kleine Unternehmen zeigt.

WegEinmalige KostenLaufende KostenErstes ErgebnisWer es betreibt
Nur Beratung2.000 bis 5.500 € für Analyse und Fahrplankeineein Berichtniemand, bis zum nächsten Budget
Beratung plus Individualprojekt12.000 bis 43.000 € plus AnalyseWartung, Hosting, Beratung auf Abrufnach dem Projekt, meist Monatedie Beratung, solange du zahlst
Beratung plus Teamo AIEinrichtung 500 bis 2.000 € inkl. persönlichem Setup, plus Analyse9,97 € pro Nutzer und Monat plus Guthabeninnerhalb weniger Wochen, in deinen Werkzeugendein Team, mit der Beratung als Partner

Beratung plus Betriebsplattform

  • Die Beratungstage gehen in deine Abläufe, nicht in Verkabelung

  • Der erste Anwendungsfall läuft, solange die Beratung noch da ist

  • Berechtigungen, Protokolle und DSGVO-Unterlagen kommen mit der Plattform

  • Dein Team ergänzt den nächsten Anwendungsfall ohne neues Angebot

Beratung, die alles selbst baut

  • Integration und Hosting fressen das Budget vor der ersten Antwort

  • Jede Änderung ist ein neuer Beratungstag

  • Berechtigungen und Protokolle werden oft auf Phase zwei verschoben

  • Das System hängt an einer externen Person

Wie Umsetzung in der Produktion aussieht: BASS

Für Produktionsbetriebe zeigt ein Kunde von Teamo AI, was der Schritt nach der Beratung liefern kann. BASS, ein Hersteller von Präzisions-Gewindewerkzeugen in Niederstetten in Deutschland mit rund 170 Beschäftigten, begann mit dem 13-köpfigen Team Gewindeschleifen. Teamo AI wurde innerhalb weniger Tage an die Kanäle angebunden, die das Team schon nutzte, WhatsApp eingeschlossen, ohne neue App. Nach sechs Monaten Pilotbetrieb meldete das Team 45 % weniger Ausschuss (von 386 auf 211 Teile pro Monat), 350 % mehr KVP-Maßnahmen (von 0,5 auf 2,25 pro Monat) und 11 % weniger Rüst- und Stehzeit. Auf dieser Grundlage entschied die Geschäftsführung, Teamo AI im ganzen Unternehmen einzuführen. Zahlen und Methode stehen auf der Seite zu Teamo AI.

Zwei Dinge lassen sich auf österreichische Produktionsbetriebe jeder Größe übertragen. Der Pilot hatte ein Team, eine verantwortliche Person und drei vorab vereinbarte Zahlen, also genau das, was in den meisten Beratungsberichten fehlt. Und die Entscheidung zur Ausweitung fiel nach sechs Monaten auf Basis gemessener Daten, nicht nach dem Auftakt auf Basis einer Folie. Für Büros, Agenturen und Dienstleister gelten diese Zahlen nicht; dort ist die Kennzahl meist gesparte Stunden pro Woche, wie der Leitfaden zum KI-Betriebssystem für Betriebe mit 5 bis 200 Mitarbeitern zeigt.

Teamo AI als Umsetzungsschicht hinter deiner Beratung

Teamo AI ist dafür gebaut, der Teil zu sein, der einer Beratung meist fehlt: das System, das läuft, wenn die Beratung gegangen ist. Es verbindet die Werkzeuge, die du schon nutzt, etwa Slack, Teams, Jira, Notion, HubSpot, Pipedrive und deinen Kalender, regelt, wer was sehen darf, lässt Agenten in diesen Werkzeugen arbeiten, wobei eine Person jede Änderung freigibt, und führt Protokolle. Es wird in der EU gehostet. Die einmalige Einrichtung für 500 bis 2.000 € enthält ein persönliches Setup, danach kostet es 9,97 € pro Nutzer und Monat plus nutzungsbasierte KI-Guthaben, ohne Mindestabnahme.

Es arbeitet mit einer Beratung, nicht statt einer. Beraterinnen und Berater können Teamo AI als Umsetzungsprodukt hinter ihrer Analyse einsetzen, dann gehen die geförderten Beratungstage in deine Abläufe, und der erste Anwendungsfall läuft, bevor der Auftrag endet. Arbeitest du ohne Beratung, bindest du im 14-tägigen Test deine ersten Werkzeuge selbst an. Den größeren Rahmen geben der Leitfaden KI im Unternehmen einführen und der Überblick KI-Betriebssystem für Unternehmen.

Teamo AI: läuft am Montag, ohne Plattform-Team

Binde deine ersten Werkzeuge im Chat an und lass im Test einen ersten beaufsichtigten Agenten laufen, mit oder ohne deine Beratung. 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte, Teammitglieder in Minuten eingeladen.

Kostenlos testen, ohne Kreditkarte

Fazit: Kauf die Beratung für das, was danach kommt

KI-Beratung in Österreich in fünf Sätzen

Selbstständige KI-Beraterinnen und -Berater verlangen rund 120 € pro Stunde; Analyse plus Fahrplan kostet etwa 2.000 bis 5.500 €.

KMU.DIGITAL, der wichtigste Förderweg, ist zu: Budget ausgeschöpft, keine Anträge, keine Fortführung ab 2027.

Österreichische Betriebe haben auf jede Umsetzung etwa neun geförderte Beratungen gekauft, und die größten KI-Kostenblöcke sind Datenaufbereitung und Integration, nicht Lizenzen.

Schreib drei Anwendungsfälle mit Verantwortlichen und Kennzahlen, eine Datenlandkarte, eine Richtlinie, einen laufenden ersten Anwendungsfall und ein Betriebsmodell ins Angebot.

Kombinier die Beratung mit einer Plattform, die nach dem Auftrag weiterläuft, dann wird aus dem Bericht ein System.