INQA-Coaching: 80 % Förderung, Voraussetzungen und Ablauf 2026
INQA-Coaching fördert 80 % von bis zu 12 Coaching-Tagen für KMU. Wer förderfähig ist, was es wirklich kostet, der Ablauf, INQA vs. BAFA und ein kostenloser Vorab-Check.
INQA-Coaching fördert bis zu 12 Coaching-Tage mit 80 % der Kosten. Der kostenlose Vorab-Check klärt in unter vier Minuten zweierlei: ob die formalen Voraussetzungen bei euch voraussichtlich erfüllt sind – und in welchem Bereich ein Coaching bei euch am meisten bewegen würde.
Vorab-Check startenSo könnte dein Ergebnis aussehen
So sieht's ausINQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland. Gefördert werden bis zu zwölf Coaching-Tage mit 80 % der Kosten – begleitet von einem autorisierten INQA-Coach, im eigenen Betrieb, an einem konkreten Vorhaben.
Der Weg dorthin führt immer über die regionale INQA-Beratungsstelle (IBS). Sie prüft im kostenlosen Erstgespräch die Voraussetzungen, hält gemeinsam mit euch das Coaching-Ziel fest und stellt den INQA-Coaching-Scheck aus. Mit dem sucht ihr euch einen autorisierten Coach – bis zu sieben Monate habt ihr dann Zeit. Drei bis sechs Monate nach dem Coaching schaut die Beratungsstelle mit euch, was daraus geworden ist.
Dieser Vorab-Check nimmt euch den ersten Schritt nicht ab, aber er macht ihn leichter: Ihr wisst vorher, wo ihr steht und worüber ihr im Erstgespräch reden wollt.
Mach den Test jetzt kostenlosBeschäftigte, Vollzeitstelle, Sitz, Umsatzgrenze, Bestehensdauer, Rechtsform – jede mit einer Klickfrage, jede einzeln beantwortet.
Was ihr nicht sicher wisst, wird als offener Punkt ausgewiesen – genau das klärt die Beratungsstelle im Erstgespräch.
Aus euren Antworten abgeleitet und in den offiziellen Gestaltungsfeldern benannt – der Sprache, die auch die Beratungsstelle spricht.
Vorgeschlagen wird nur, was in zwölf Coaching-Tage passt. Größeres wird als erster Abschnitt beschrieben, nicht als Ganzes versprochen.
Auf Wunsch meldet sich eine autorisierte INQA-Coachin bei euch – mit eurem Ergebnis als Gesprächsgrundlage.
Spricht etwas gegen eine Förderung, sagt der Check das klar – und erfindet keinen Ausweg. Der Bedarf im Betrieb bleibt trotzdem benannt.
Zuerst sechs Klickfragen zu den formalen Voraussetzungen, dann ein paar Fragen zur Lage im Betrieb – entlang der sechs Gestaltungsfelder des INQA-Referenzmodells. Keine Vorbereitung nötig, keine Unterlagen. Was ihr nicht genau wisst, könnt ihr offenlassen.
Wie viele Menschen beschäftigt euer Betrieb insgesamt?
Gab es im letzten Geschäftsjahr mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle?
Wo liegen Firmensitz und Arbeitsstätte?
Trifft eine der beiden Größen auf euch zu: Jahresumsatz höchstens 50 Mio. € oder Jahresbilanzsumme höchstens 43 Mio. €?
Wie lange besteht euer Betrieb schon am Markt?
Was beschreibt euren Betrieb rechtlich am besten?
In welchen Bereichen drückt bei euch derzeit am meisten der Schuh? Wähle bis zu drei.
Wie dringend ist das jeweils?
Was ist der Auslöser, dass ihr euch gerade damit beschäftigt?
Was habt ihr in diesem Bereich schon versucht – und was hat nicht funktioniert?
Was soll in zwölf Monaten spürbar anders sein?
In welcher Branche seid ihr unterwegs, und wo sitzt ihr? (Für die Einordnung und die richtige Beratungsstelle.)
Ein INQA-Coaching findet immer in einem oder mehreren der sechs betrieblichen Gestaltungsfelder des INQA-Referenzmodells statt. Die Leitfragen stammen von INQA selbst; darunter steht, worum es in der Praxis meist geht.
INQA-Leitfrage: „Wie schnell können Sie auf veränderte Marktbedingungen reagieren?“
Wenn sich Märkte, Kundschaft oder Technologien schneller drehen als die eigenen Abläufe, entsteht hier der Druck. Im Coaching geht es um neue Tätigkeitsfelder, Angebote oder Vertriebswege – und um die Frage, wie aus einer Idee im Betrieb ein tragfähiges Vorhaben wird.
INQA-Leitfrage: „Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeitsorganisation in Ihrem Unternehmen?“
Hier sitzen Prozesse, Schnittstellen und Zuständigkeiten. Typische Anlässe: Aufträge stocken zwischen Abteilungen, Wissen hängt an einzelnen Personen, neue Werkzeuge sind eingeführt, aber die Abläufe drumherum sind die alten geblieben.
INQA-Leitfrage: „Inwieweit sind Ihre Mitarbeitenden fit für die Arbeit in der digitalisierten Welt?“
Vom Finden und Halten von Fachkräften bis zur Frage, wer im Betrieb was können muss. Oft der Ansatzpunkt, wenn Stellen lange offen bleiben oder Qualifizierung bisher nebenher lief.
INQA-Leitfrage: „Was bedeutet der digitale Wandel für Ihre Unternehmenskultur?“
Wie im Betrieb miteinander geredet, entschieden und gestritten wird. Wird angesprochen, was schiefläuft? Kommt Feedback an? Hier zeigt sich meist zuerst, ob Veränderungen im Alltag tragen.
INQA-Leitfrage: „Was können Führungskräfte heute tun, um Fachkräfte zu gewinnen bzw. zu halten?“
Führungskräfte sind im Mittelstand oft aus der Fachrolle hineingewachsen. Im Coaching geht es um Rollenklarheit, Entwicklungswege und darum, was Führung im Alltag konkret tut – nicht um Leitbilder.
INQA-Leitfrage: „Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft in Ihrem Unternehmen aus?“
Arbeitszeit, Ort, Schicht, Belastung und wie Leistung bewertet wird. Ein Feld mit unmittelbarer Wirkung auf Attraktivität und Gesundheit – und eines, in dem kleine Regeländerungen viel bewegen.
| Kriterium | Was gefordert ist |
|---|---|
| Betriebsgröße | Weniger als 250 Mitarbeitende |
| Beschäftigung | Mindestens 1 sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle im letzten Geschäftsjahr |
| Standort | Firmensitz und Arbeitsstätte in Deutschland |
| Größenkennzahl | Jahresumsatz höchstens 50 Mio. € oder Bilanzsumme höchstens 43 Mio. € |
| Bestehensdauer | Mindestens 2 Jahre am Markt |
| Rechtsform | Rechtlich selbstständig, freier Beruf oder gemeinnützig |
Dann sagt der Vorab-Check das klar – ohne Umweg und ohne konstruierten Ausweg. Der Bedarf im Betrieb bleibt davon unberührt: Der Check benennt trotzdem, wo ein Coaching ansetzen würde. Und was ihr nicht sicher wisst, ist kein Ausschluss, sondern genau das, was die Beratungsstelle im kostenlosen Erstgespräch klärt.
Vier Minuten, kostenlos, ohne Konto. Ihr bekommt eine Ersteinschätzung zur Förderfähigkeit und ein bis zwei Ansatzpunkte.
Die regionale INQA-Beratungsstelle prüft verbindlich die Voraussetzungen und hält mit euch das Coaching-Ziel fest.
Ihr erhaltet den INQA-Coaching-Scheck über bis zu 12 Beratungstage und löst ihn bei einem autorisierten INQA-Coach ein – bis zu sieben Monate Zeit.
Drei bis sechs Monate nach Abschluss schaut die Beratungsstelle mit euch, was aus dem Vorhaben geworden ist.
SCOPE Peterseim hat diesen Test entwickelt und stellt ihn über teamazing bereit.
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