Employer-Branding-Maßnahmen, die tatsächlich etwas verändern
Interne und externe Employer-Branding-Maßnahmen, eine EVP, die ein Austrittsgespräch übersteht, was wirklich zu messen ist und wie du mit schlechten Bewertungen umgehst.
Gute Leute bewerben sich nicht dort, wo am lautesten inseriert wird, sondern dort, wo klar ist, wofür ein Betrieb steht. Acht Fragen zeigen dir in fünf Minuten, wie klar dein Arbeitgeberprofil heute nach außen wirkt — und an welchem der fünf Schritte du gerade den größten Hebel hast.
Anziehungskraft-Check startenSo könnte dein Ergebnis aussehen
So sieht's ausFast jeder Betrieb, der keine Bewerbungen bekommt, sucht die Ursache zuerst außen: am Arbeitsmarkt, an der Generation, an der Region, am Gehalt. Der Anziehungskraft-Check dreht die Frage um. Er erhebt keine Marktdaten, sondern deine eigenen Antworten — und macht daran sichtbar, wie klar dein Arbeitgeberprofil gerade nach außen wirkt.
Dazu geht er die fünf Schritte durch, die auch der Aufbau von Cristoph Fabikans Praxishandbuch Führung sind: Wer bist du als Arbeitgeber, wen suchst du wirklich, wie sichtbar bist du, wie erleben Bewerber:innen deinen Prozess, und wie hältst du gute Leute. Jeder Schritt bringt bis zu 20 Punkte, zusammen ergeben sie einen Anziehungskraft-Score von 0 bis 100 und eine von vier Einstufungen — vom Sucher bis zum Anzieher.
Entscheidend ist nicht der Punktwert, sondern wo er entsteht. Zwei Betriebe mit demselben Score haben in der Regel völlig verschiedene Baustellen: Der eine ist unsichtbar, der andere verliert die Richtigen im Bewerbungsgespräch. Genau deshalb endet der Check nicht mit einer Zahl, sondern mit dem einen Schritt, an dem bei dir jetzt die größte Wirkung liegt.
Mach den Test jetzt kostenlos0 bis 100, verteilt auf fünf Schritte mit je 20 Punkten. Damit siehst du nicht nur, wie attraktiv du dastehst, sondern an welcher Stelle der Wert entsteht — oder verloren geht.
Jede aus deinen eigenen Antworten abgeleitet. „Bei euch passt vieles“ ist ein zulässiges Ergebnis — der Check konstruiert keine Probleme.
Nicht fünf Baustellen gleichzeitig, sondern genau ein Schritt mit Kapitelverweis und einer Beschreibung, was dort konkret zu tun ist.
Konkrete Übungen aus dem Praxishandbuch Führung, umsetzbar ohne Budget, ohne Agentur und ohne Projektplan.
Keine Skalen, keine Zustimmungsfragen, keine Fachbegriffe — acht Fragen aus dem Alltag eines Betriebs, teilweise in deinen eigenen Worten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten; je spontaner und ehrlicher, desto brauchbarer das Ergebnis.
Beschreib dein Team in drei Worten – die ersten, die dir einfallen.
Was hast du in den letzten 12 Monaten probiert, um leichter an gute Leute zu kommen?
Es ist schwer, gute Leute zu finden – woran liegt das bei euch am meisten?
Denk an die letzten Bewerbungen bei euch: Was waren die häufigsten Gründe für ein schnelles Nein?
Beschreib den Menschen, der perfekt in dein Team passen würde – ohne ein Wort über Ausbildung oder Berufserfahrung.
Was hat am Ende der letzten Einstellungen den Ausschlag für die Zusage gegeben? Verteile 100 Punkte auf die Faktoren.
Ein*e gute*r Bewerber*in fragt dich im Gespräch: 'Warum sollte ich ausgerechnet bei euch anfangen?' Was antwortest du?
Denk an die letzte Kündigung bei euch: Kam sie überraschend?
Der Check dauert fünf Minuten. Die Logik dahinter ist die Kapitelstruktur des Praxishandbuchs Führung — fünf Schritte, die aufeinander aufbauen. Wer Schritt 3 löst, ohne Schritt 1 geklärt zu haben, macht sich nur schneller sichtbar für Menschen, die ohnehin nicht passen.
Kapitel 1–2
Bevor irgendein Inserat geschaltet wird, muss klar sein, wofür der Betrieb als Arbeitgeber steht. Erkennbar wird das an drei Stellen: wie jemand sein Team in drei Worten beschreibt, wie er den idealen Menschen dafür beschreibt und was er antwortet, wenn eine Bewerberin fragt „Warum ausgerechnet bei euch?“. Wer hier ins Stocken gerät, hat kein Reichweitenproblem, sondern ein Klarheitsproblem — und mehr Werbung verstärkt nur die Unschärfe.
Drei Worte für das eigene Team
Eine belastbare Antwort auf „Warum bei euch?“
Kapitel 3–4
Anforderungsprofile bestehen meist aus Ausbildung, Berufsjahren und Softwarekenntnissen — also aus dem, was im Lebenslauf steht. Der Check fragt bewusst nach dem Menschen ohne diese Merkmale und lässt anschließend 100 Punkte auf die Faktoren verteilen, die bei den letzten Zusagen tatsächlich den Ausschlag gaben. Fallen dabei über die Hälfte der Punkte auf Persönlichkeit und Werte, ist die Zielgruppe klar. Fallen sie auf Ausbildung und Erfahrung, wurden Lebensläufe eingestellt, keine Menschen.
Der passende Mensch ohne Lebenslauf beschrieben
100 Punkte auf die tatsächlichen Zusagegründe
Kapitel 5–6
Sichtbarkeit ist der Schritt, an dem die meisten zuerst ansetzen: mehr Inserate, Social-Media-Kampagnen, Personalvermittler, höheres Gehalt. Der Check erhebt, was in den letzten zwölf Monaten tatsächlich probiert wurde — und ob die eigene Bekanntheit als Arbeitgeber überhaupt als Ursache erkannt wird. Beides zusammen zeigt, ob ein Betrieb aktiv war oder nur beschäftigt.
Maßnahmen der letzten zwölf Monate
Bekanntheit als erkannte Ursache
Kapitel 7–8
Die häufigsten Gründe für ein schnelles Nein sind aufschlussreicher als jede Prozessbeschreibung: zu viele Jobwechsel, Lücken im Lebenslauf, die Form der Unterlagen. Jeder dieser Gründe filtert zuverlässig Menschen aus, die fachlich und menschlich gepasst hätten. Umgekehrt ist „Wir hatten länger keine Bewerbungen“ kein Prozessbefund, sondern ein Warnsignal aus Schritt 3.
Die häufigsten Absagegründe
Das erste Bewerbererlebnis
Kapitel 9–10
Die letzte Frage des Checks ist die härteste: Kam die letzte Kündigung überraschend? „Ja, aus dem Nichts“ heißt fast nie, dass es keine Signale gab — es heißt, dass nie darüber gesprochen wurde. „Geahnt ja, geredet nie“ beschreibt denselben Zustand ehrlicher. Wo vorher offen geredet wurde, ist die Bindungskultur intakt, selbst wenn jemand geht. Deshalb wiegt diese eine Frage im Score so schwer.
Die letzte Kündigung als Indikator
Gesprächskultur vor dem Abschied
Der Check ersetzt keine Erhebung unter Mitarbeitenden und keine Beratung. Er ordnet eine Perspektive ein — deine — und benennt daraus den einen Schritt, an dem sich Arbeit jetzt am schnellsten auszahlt. Wer danach genauer hinsehen will, findet den passenden Einstieg im jeweiligen Kapitel des Praxishandbuchs Führung oder im direkten Gespräch mit Cristoph Fabikan.
Ein Wert von 0 bis 100, dazu eine von vier Einstufungen: Sucher, Suchender, Entwickler oder Anzieher — mit zwei bis drei Sätzen, was diese Stufe konkret bedeutet.
Zwei bis drei konkrete Stärken, die direkt aus deinen Antworten belegt sind — nicht aus einer Liste allgemeiner Komplimente.
Genau einer der fünf Schritte wird als dein größter Hebel benannt, mit dem passenden Kapitel und einer Beschreibung, was dort konkret zu tun ist.
Zwei Handlungsimpulse, die ohne Budget und ohne Projekt umsetzbar sind — plus die Empfehlung, welches Kapitel du zuerst lesen solltest.
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Unter fünf Minuten, ohne Konto und ohne Vorbereitung. Antworte so, wie du es einem Kollegen erzählen würdest.
Direkt im Anschluss: dein Anziehungskraft-Score, deine Einstufung und die Spiegelung deiner wichtigsten Antworten.
Einer der fünf Schritte, zwei konkrete Sofort-Impulse und die Empfehlung, welches Kapitel des Praxishandbuchs dazu passt.
Der Check erhebt eine Perspektive — deine. Lass ihn von zwei, drei Führungskräften ausfüllen: Wo die Bilder auseinandergehen, liegt meist die eigentliche Arbeit.

Geschäftsführer, BELISTIC Employer Branding Agentur · Autor „Praxishandbuch Führung“
Cristoph Fabikan begleitet seit sechs Jahren Arbeitgeber:innen — insbesondere KMU aus Gewerbe und Handwerk — dabei, ihre Rolle als Führungskraft neu zu denken. In dieser Zeit hat er mehr als 500 Unternehmer:innen und Führungskräfte dabei unterstützt, ihre Teams so zu führen, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Leidenschaft entfalten. Sein Ausgangspunkt ist unbequem und entlastend zugleich: Der Fachkräftemangel ist selten das eigentliche Problem — meistens ist es die Unklarheit darüber, wofür ein Betrieb als Arbeitgeber überhaupt steht.
BELISTIC ist eine Employer-Branding-Agentur aus dem Weinviertel, die Recruiting nicht als Werbeproblem behandelt, sondern als Führungsthema. Die Arbeit setzt bei der Persönlichkeit und Denkweise der Führungskraft an, nicht bei Methoden und Werkzeugen: Erst wenn klar ist, wofür ein Betrieb steht und wen er wirklich sucht, wirken Inserate, Karriereseiten und Kampagnen. Zum Angebot gehören Seminare, Coaching für Führungskräfte und Onlinekurse zum Bewerbungsprozess.
Klarheit über das eigene Arbeitgeberprofil, die Werte und die gelebte Kultur — bevor irgendein Inserat geschaltet wird.
Ein Anforderungsprofil jenseits von Ausbildung und Berufsjahren: Welcher Mensch passt in dieses Team?
Employer Branding und Reichweite — damit die Richtigen überhaupt erfahren, dass es euch gibt.
Das Bewerbererlebnis und die Absagegründe: An welcher Stelle verliert ihr Menschen, die gepasst hätten?
Bindung und Gesprächskultur — und die frühen Signale, die einer Kündigung fast immer vorausgehen.
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